BLUESANOVAS  ERÖFFNEN  DIE 10.  „PFINGSTBERGBLUES“-SAISON

Blues & Boogie & Rock´n´Roll am 28. 01. 2022, Pfingstbergschule Mannheim, Winterstr. 30 /

Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr / AK 20 VVK 18 / ERM 16 Euro

 

 

Hört und sieht man die „Bluesanovas“ aus Osnabrück, muss man sich um die Zukunft des Blues in Deutschland keine Sorgen machen. In ihrem eigentlich noch sehr kurzem Bandleben haben sie sich von einem Geheimtipp der Szene in die erste Liga nicht nur der Republik gespielt. Gegründet 2015, haben sie bereits 2019 die „German Blues Challenge“ gewonnen, haben ein Jahr später das Halbfinale der „Internationalen Blues Challenge“ in Memphis erreicht und noch dazu im gleichen Jahr den „German Blues Award“ in der Kategorie „Bester Tonträger“ gewonnen. 2021 erspielten sich die fünf auch an Jahren noch jungen Musiker, allesamt in den neunziger Jahren geboren, erneut den „German Blues Award“, diesmal in den Kategorien „Beste Band“, „Bester Tonträger“ sowie Nico Dreier als „Bester Pianist“. Letzteren konnten die Besucher schon einmal bei seinem Auftritt mit der Kai Strauss Band im Rahmen der „Pfingstbergblues“-Reihe geniessen und sich von seinem temperamentvollen und leidenschaftlichen Spiel überzeugen.

Die junge Band, man muss das „jung“ immer wieder betonen, versteht es, in ihrem ganz eigenen Stil den alten Blues mit Inbrunst und großer Leidenschaft in ein absolut neues musikalisches Gewand zu packen und auf der Bühne zu präsentieren. Blues, getränkt im traditionellen Chicago-Stil aus den fünfziger Jahren vermischt mit Westcoast- und Texas Blues-Einflüssen.

Man staunt und frägt sich, wie die fünf jungen Musiker so bluesauthentisch klingen können. Die Frage „Can White Boys Play The Blues“, die das Mannheimer Gitarrenurgestein Hans Reffert einmal  auf einer so betitelten Platte stellte, beantwortet sich bei den „Bluesanovas“ von selbst. Für Gitarrist Filipe de la Torra ist „Blues die beste musikalische Ausdrucksweise, weil Blues ein Lebensgefühl ist“.

Vielleicht ist das auch so, weil alle fünf Bandmitglieder herausragende  Musiker sind. Das Netzmagazin „Rocktimes“ schwelgte nach einem Konzertbesuch in Superlativen. Feinste

E-Gitarrenarrangements gespickt mit hinreissenden Soli, die de la Torra höchst varianten- und überrraschungsreich spielte. Mit seinem sparsam ausgestatteten Drum-Set erinnerte Philipp Dreier den Rezensenten gar an Charlie Watts. Bassist Fabian Rosmaity sorgte sowohl am E-Bass wie auch am Kontrabass für pumpend tiefe Töne. Beide, Dreier und Rosmaity, zeugten für den Berichterstatter von „beseelter Rhythmuskompetenz“. Und nicht zuletzt bereicherte der Ausnahme-Keyboarder Nico Dreier den Sound des Quintetts mit herrlich geknüpften Klangteppichen und sorgte mit seinen Alleingängen für Szenenapplaus und Begeisterung beim Publikum. Frontmann Melvin Schulz sorgte mit seinem gewaltigen Stimmvolumen für so manchen Höhepunkt.

Das „Pfingstbergblues“-Publikum darf also gespannt sein und sich auf einen mitreissenden und begeisterten Auftritt der „Bluesanovas“ im „Red House“ der Pfingstbergschule Mannheim freuen.

 

www.bluesanovas.de

Vorverkauf:

 

Optik Faust

Relaisstr. 71, 68219 Mannheim-Rheinau

Buchhandlung Schwarz auf Weiss

Friedrichstr. 11A, 68199 Mannheim-Neckarau

Pfingstberger Cafe Laden

Frühlingsstr. 39, 68219 Mannheim-Pfingstberg

 

Kartenreservierung über www.pfingstbergblues.de

oder per Mail an pfingstbergfestival@web.de

 

Weitere Pfingstbergblues-Termine:

 

09.12.2022 Jens Filser & Brenda Boykin, Pfingstbergschule Mannheim

 

20.01.2023 Bluesanovas, Pfingstbergschule Mannheim

 

10.03.2023 Hot´n´Nasty, Pfingstbergschule Mannheim