08.06.2018

FIRST CLASS BLUES BAND

Weiter geht´s am 08.06.2018 mit der „First Class Blues Band“. Wer
sich „First Class Blues Band“ nennt, legt die Messlatte hoch. Für
die fünf Vollblutmusiker ist dies kein Problem: Jeder für sich eine
feste Größe der deutschen Bluesszene, haben sie mit dem ersten
Album 1991 gezeigt, was geht. Die Kritik war angetan, der „Preis der
Deutschen Schallplattenkritik“ folgte, genauso wie Tourneen unter
anderem mit Buddy Ace, Johnny Heartsman, Johnny Copeland, Big
Jay Mc Neely, Angela Brown, Karen Carroll und anderen. Für eine
Bluesband liegt die Wahrheit auf der Bühne, und so zeigt besonders
die im legendären Franz-Club in Berlin live eingespielte CD die Qua-
lität und Spielfreude der Band.
Gar nicht einfach, diese fünf unter einen Hut zu bekommen, denn je-
der ist inzwischen mit eigenen Projekten und verschiedenen Bands
unterwegs: Christian Rannenberg ist als Blues & Boogie Pianist jede
Reise wert, Jan Hirte hat inzwischen seine eigene Band „Blue Rib-
bon“, Thomas Feldmann ist als Gast bei Bands wie B.B. & The Blues
Shacks u.a. am Sax und der Harp tätig und die Rhythm Section mit
Kevin DuVernay und Tommie Harris ist ein gern gebuchtes Duo - es besticht durch solide Grooves und Vocal-Akzente. Wie formulierte
die Jury des Schallplattenpreises so schön: Prädikat „Besonders
wertvoll“. Auch für das neue Album „brand new“ wurden sie von der
Fachpresse hochgelobt.
Nach fast 25jährigem Bestehen der „First Class Blues Band“ haben
die Bandmitglieder beschlossen, die alten Zeiten wieder aufleben zu
lassen. Bei vermehrten Auftritten in vielen Clubs und auf Festivals in
Deutschland und in der Schweiz überzeugen sie immer wieder vor
einem restlos begeisterten Publikum.

 

Der Band gehören Christian Rannenberg, p, v, Jan Hirte, g, v,
Thomas Feldmann, sax, harp, v, Thommie Harris, dr, v, und Kevin
DuVernay, b, v, an.


Homepage der Band über: janhirte.com /

First Class Blues Band Konzert 08.06.2018 Plakat
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12.10.2018

NICK WOODLAND & BAND

Und schließlich wird am 12.10.2018 wieder die Nick Woodland
Band auftreten. Unvergessen ihr erster Auftritt in der Schule …
Hartnäckig hält sich das Gerücht, Nick Woodland habe ein Ange-
bot der Rolling Stones abgelehnt. Zu Legenden, ein allzu oft über-
strapaziertes Wort, das man auf den Gitarrenvirtuosen mit fast 50
Jahren Bühnenerfahrung jedoch getrost anwenden kann, gehören
nun mal solche Geschichten.
Auch wenn diese Anekdote ein Mythos ist, zündete „der lässigs-
te, beste und vielseitigste Rhythm’n’Blues-Gitarrist weit und breit“
(Süddeutsche Zeitung) eine große Karriere: Als der in London ge-
borene Sänger und Gitarrist in den 70er-Jahren nach München
kam, war die bayerische Landeshauptstadt gerade auf dem Weg,
eine dynamische Musikmetropole zu werden. Hier fand Woodland
den perfekten Nährboden für seine kreative Arbeit.
Als ebenso versierter wie vielseitiger Musiker stand Nick Woodland
zusammen mit Pop-Größen wie Boney M., Donna Summer, der
Punkrock-Band „The Clash“ oder der Jazz-Ikone Herbie Mann im
Studio und schrieb Musikgeschichte. In Deutschland kennt man
ihn auch als kongenialen Bühnenpartner des bayerischen Musi-
kers und Kabarettisten Georg Ringsgwandl sowie als Bandmitglied
von Marius Müller-Westernhagen, mit dem er jahrelang durch die
Stadien der Republik tourte.
Jene bewegte Vita machte Nick Woodland zu der eigentüm-
lich-aparten Mischung aus schwarzem britischen Humor und bay-
erischem Querkopf, die ihn heute auszeichnet. Optisch unverkenn-
bar durch seine Markenzeichen, den schwarzen Zylinder und die
schmale Nickelbrille, gehört er zu den wenigen Musikern, denen
Kritiker genreübergreifend einen wirklich eigenen und unverwech-
selbaren Stil zugestehen – und das zu Recht! Die Süddeutsche
Zeitung beispielsweise sagt über seine Stimme, die er zwar sparsam, aber sehr effizient einsetzt, sie läge „irgendwo zwischen Bob
Dylan und John Mayall, mit einem Schuss Eric Clapton“.
Genau dieser authentische und originelle Stil spiegelt sich auch in
der Besetzung von Nick Woodlands Band wider, mit der er seit fünf
Jahren erfolgreich auf der Bühne steht: Bass spielt Tom Peschel,
der mit seinen gefühlvollen Lines die lässige Grundlage für Wood-
lands Höhenflüge an der Gitarre legt. Für den Groove ist Manfred
Mildenberger zuständig, der sein Drumset in einem Facettenreich-
tum zu bedienen weiß, der seinesgleichen sucht. Und schließlich
ist da noch Woodlands alter Weggefährte: der in der Szene bes-
tens bekannte Klaus Reichardt an den Keyboards und der Pedal
Steel Guitar, die dem Sound der Band noch einmal eine ganz urei-
gene Note verleiht. Das musikalische Ergebnis dieser wohldurch-
dachten Mischung ist rau, erdig und abwechslungsreich: dreckiger
Blues, temperamentvoller Country und virtuoser Folk, gewürzt mit
Reggae- und Surf-Rock-Anleihen.


Die Band besteht aus dem Namensgeber Nick Woodland, g,
v, Klaus Reichardt, key, pedal steel guitar, Tom Peschel, b und
Schlagzeuger Manfred Mildenberger. Woodland hat seine neue
CD „All night long“ im Gepäck dabei.


Homepage: Nickwoodland.de