12.10.2018

NICK WOODLAND & BAND

Und schließlich wird am 12.10.2018 wieder die Nick Woodland
Band auftreten. Unvergessen ihr erster Auftritt in der Schule …
Hartnäckig hält sich das Gerücht, Nick Woodland habe ein Ange-
bot der Rolling Stones abgelehnt. Zu Legenden, ein allzu oft über-
strapaziertes Wort, das man auf den Gitarrenvirtuosen mit fast 50
Jahren Bühnenerfahrung jedoch getrost anwenden kann, gehören
nun mal solche Geschichten.
Auch wenn diese Anekdote ein Mythos ist, zündete „der lässigs-
te, beste und vielseitigste Rhythm’n’Blues-Gitarrist weit und breit“
(Süddeutsche Zeitung) eine große Karriere: Als der in London ge-
borene Sänger und Gitarrist in den 70er-Jahren nach München
kam, war die bayerische Landeshauptstadt gerade auf dem Weg,
eine dynamische Musikmetropole zu werden. Hier fand Woodland
den perfekten Nährboden für seine kreative Arbeit.
Als ebenso versierter wie vielseitiger Musiker stand Nick Woodland
zusammen mit Pop-Größen wie Boney M., Donna Summer, der
Punkrock-Band „The Clash“ oder der Jazz-Ikone Herbie Mann im
Studio und schrieb Musikgeschichte. In Deutschland kennt man
ihn auch als kongenialen Bühnenpartner des bayerischen Musi-
kers und Kabarettisten Georg Ringsgwandl sowie als Bandmitglied
von Marius Müller-Westernhagen, mit dem er jahrelang durch die
Stadien der Republik tourte.
Jene bewegte Vita machte Nick Woodland zu der eigentüm-
lich-aparten Mischung aus schwarzem britischen Humor und bay-
erischem Querkopf, die ihn heute auszeichnet. Optisch unverkenn-
bar durch seine Markenzeichen, den schwarzen Zylinder und die
schmale Nickelbrille, gehört er zu den wenigen Musikern, denen
Kritiker genreübergreifend einen wirklich eigenen und unverwech-
selbaren Stil zugestehen – und das zu Recht! Die Süddeutsche
Zeitung beispielsweise sagt über seine Stimme, die er zwar sparsam, aber sehr effizient einsetzt, sie läge „irgendwo zwischen Bob
Dylan und John Mayall, mit einem Schuss Eric Clapton“.
Genau dieser authentische und originelle Stil spiegelt sich auch in
der Besetzung von Nick Woodlands Band wider, mit der er seit fünf
Jahren erfolgreich auf der Bühne steht: Bass spielt Tom Peschel,
der mit seinen gefühlvollen Lines die lässige Grundlage für Wood-
lands Höhenflüge an der Gitarre legt. Für den Groove ist Manfred
Mildenberger zuständig, der sein Drumset in einem Facettenreich-
tum zu bedienen weiß, der seinesgleichen sucht. Und schließlich
ist da noch Woodlands alter Weggefährte: der in der Szene bes-
tens bekannte Klaus Reichardt an den Keyboards und der Pedal
Steel Guitar, die dem Sound der Band noch einmal eine ganz urei-
gene Note verleiht. Das musikalische Ergebnis dieser wohldurch-
dachten Mischung ist rau, erdig und abwechslungsreich: dreckiger
Blues, temperamentvoller Country und virtuoser Folk, gewürzt mit
Reggae- und Surf-Rock-Anleihen.


Die Band besteht aus dem Namensgeber Nick Woodland, g,
v, Klaus Reichardt, key, pedal steel guitar, Tom Peschel, b und
Schlagzeuger Manfred Mildenberger. Woodland hat seine neue
CD „All night long“ im Gepäck dabei.


Homepage: Nickwoodland.de