LUDWIG  SEUSS  &  ABI  WALLENSTEIN

 

23. Pfingstbergblues im „Red House“ der Pfingstbergschule Mannheim

 

 

 

Mit mittlerweile 14 CDs im Gepäck, einer herausragenden Allstarbesetzung und unzähligen Konzerten ist Ludwig Seuss in den letzten Jahren zu einem der interessantesten und begehrtesten deutschen Blues- und Zydeco Acts gewachsen.

 

Als Blues- und Boogiepianist unter anderem bei der Spider Murphy Gang, als einer versiertesten Organisten der Republik und als einer der besten Zydeco-Akkordeonisten und -komponisten östlich des Mississippis – der Münchner Ludwig Seuss spielt schon lange in der ersten Groove-Liga. Für die „Süddeutsche Zeitung“ ist er der „ungekrönte König der Blues´n Boogie- und Zydeco-Musik“.

 

Seuss ist seit jeher ein Teamplayer und musicians musician, dem der Band-gedanke wichtiger ist als selbst im Mittelpunkt zu stehen. Er vermischt mit seiner eigenen Band klassischen Piano-Boogie mit Jump-Blues und Louisiana- R & B. Seit Ludwig Seuss auch noch den Zydeco aus New Orleans importiert hat und die Band hinter ihm tobt wie im tiefsten Sumpf Louisianas, ist der Erfolg für diese Band und ihren extrem tanzbaren Sound nicht mehr aufzuhalten.

 

Sein Schlagzeuger Manfred Mildenberger steht mittlerweile zum 4. Male auf der Bühne des „Red House“ in der Pfingstbergschule Mannheim. Er „zeigt am Schlagzeug, begleitend und mit seinen Soli, absolute Weltklasse. Mildenberger hat Schlagzeug studiert und nie seine Freude, die man ihm ansieht und spürt, daran verloren. Tom Peschel (auch er bereits zum 4. Male im „Red House“) ist der Mann am großen Bass. Er zeigt, dass der Bass alles andere als nur ein Begleitinstrument ist, welches den Takt vorgibt. Seine Soli versetzen das Publikum ins Staunen…“ (Der Musikjournalist).

 

Abi Wallenstein ist seit langem schon eine feste musikalische Größe in der europäischen Bluesszene. Seit den frühen 60ern ist er als Solist, Bandleader und als Partner so bekannter Musiker wie Axel Zwingenberger, Vince Weber oder Inga Rumpf on the road. Kaum einer der Blues-Interpreten der 60er bis zu den 90er Jahren in den deutschsprachigen Ländern spielt den Blues so authentisch wie der „Vater der Hamburger Bluesszene“. Über die Jahre entwickelte Wallenstein einen unnachahmlichen Gitarrenstil , der von rhythmischen Bassläufen und gleichzeitig gespielten Akkorden und Melodielinien gekennzeichnet wird. Sein scheinbar einfaches Soiel erweist sich bei näherem Zuhören als komplex und vielschichtig, mit einem swingenden Groove, der mühelos die übliche Rhythmusgruppe von Bass und Schlagzeug ersetzt. Hinzu kommt seine enorm „schwarze“ Stimme, mit der Wallenstein den Blues mit einer Selbstverständlichkeit und Unaffektiertheit singt und vorstellt. Nicht zuletzt deshalb wurde Abi Wallenstein gerade mit dem German Blues Award 2019 ausgezeichnet.

 

Ein Ludwig Seuss Konzert ist immer ein Erlebnis der Extraklasse.. Mehr als ein Konzert – eine Gefühlsreise durch die Südstaaten der USA. Ob abtanzen oder einfach nur zuhören und genießen, eine Atmosphäre, die man erlebt haben muss.

 

 

 

Konzertbeginn: 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr

 

AK: 20  VVK / RES: 18  ERM: 16  Euro

 

 

www.ludwig-seuss.de / www.abiwallenstein.de / www.manfred-mildenberger.de / Tom Peschel (Downhill Studio)