Kunst und Religion

Fächerübergreifendes Projekt


„Seelenbretter“

 

Im Juli 2013 sprach mich Frau Stollmayer an, ob ich nicht ein Projekt „Seelenbretter“ mit einer Gruppe von Schülern umsetzen möchte.

Ich erklärte mich bereit dieses Projekt mit einigen Schülern umzusetzen. Dafür konnte ich die Schülerinnen und Schüler Saskia, Vanessa, Arkadia, Lennart und Steven (Klassenstufe 10a/10b), die mir bereits aus vorangegangenen Projekten als ausgezeichnete Künstler bekannt waren, gewinnen.

Wir haben uns für ein lebendiges Material entschieden, auf dem die Schüler ihre Ideen, Gedanken und Lebenseindrücke zum Ausdruck bringen konnten. Genau nach Wunsch wurden aus einer alten Eiche Bohlenbretter herausgeschnitten. Dabei blieb die Waldkante stehen, um den eindrucksvollen Holzcharakter zum Ausdruck zu bringen.

Gemeinsam haben wir dann das Projekt unter dem Motto „Schüler finden Möglichkeiten ihre Gedanken und Gefühle auf lebendigem Material auszudrücken“, künstlerisch umgesetzt.


Was bewegt mich?

Was ist mir wichtig?

Welche Gefühle habe ich?

Was berührt meine Seele?

Quo vadis?

 

Es kam zu einem lebendigen Austausch unter den Schülern. Ideen entstanden, wurden verworfen, neu aufgegriffen, weiter entwickelt und mündeten schließlich unter meiner künstlerischen Leitung, in wunderbare Kunstwerke, die heute im Foyer unseres Schulhauses zu bestaunen sind.

Die künstlerische Arbeit hat es geschafft, das Beste aus den Schülern hervorzubringen, so dass diese über sich hinausgewachsen sind und uns zum Staunen gebracht haben. So entstanden tolle, sehenswerte Kunstwerke, die bereits am Kulturwochenende im Januar 2014 in unserer Schule ausgestellt wurden. Die „Seelenbretter“, an ihrem besonderen Platz im Eingangsbereich, erhöhen die Qualität in unserem Lebensraum Schule.

Der besondere Dank gilt natürlich in erster Linie den Schülern, aber auch Frau Stollmayer, die dieses Projekt initiiert hat. Darüber hinaus beschaffte sie mit Frau Donauer das Material, das von einem Holzkünstler aus der Pfalz stammt.

  

                                              Silvi Henn und Lydia Stollmayer