Der Wassertropfen (Wasserspender)

(M.KL)
Unsere Schule hat seit dem Schuljahr 2009/2010 einen Wasserspender für heiße und kalte Tage.
Mit ihrem Text „Tagesbucheintrag eines Wassertropfen“ gewann die Schülerin Kerstin Göpel aus der Klasse 9a bei einem Preisauschreiben der MVV den Wasserspender für die Pfingstbergschule.
Schülerinnen und Schüler, die eine 0,5l Flasche dabei haben,dürfen sich für nur 5€ im Jahr so oft Wasser auffüllen wie sie wollen (man kann die Flasche ja in den Spind schließen).
Für die Schüler der Mannheimer Pfingstbergschule war es nach den Sommerferien eine nette Überraschung: Rechtzeitig zum Beginn des neuen Schuljahres finden sie im Eingangsbereich einen Trinkwasserspender der Firma Waterlogic, der auf Knopfdruck ein erfrischenden Durstlöscher zaubert. „Eine gute Idee“, freuen sich die Kinder , „und sehr praktisch - jetzt müssen wir keine schweren Trinkflaschen mehr im Ranzen schleppen“. Alle Schüler können jetzt ihren Durst mit gesundem Mannheimer Wasser löschen, wahlweise mit stillem oder auch prickelndem Wasser (mit Kohlensäure). Zum Füllen muss lediglich eine leere Flasche mitgebracht werden. Dieses tolle Geschenk verdanken die Kinder der erfolgreichen Autorin Kerstin Göpel aus der jetzigen 9a. Sie ist die Gewinnerin des Schulwettbewerbs von MVV. Nach ihrer Teilnahme an einer Führung im Wasserwerk Käfertal schrieb sie die originelle Wassergeschichte „Reise eines Wassertropfen“ und bekam als Preis für ihre Schule den Wasserspender im Wert von 3.000 €. Bei der offiziellen Übergabe des Wasserspenders waren sie und ihre ganze Schulklasse mit dabei: sie durften als erste Schüler der Pfingstbergschule das spritzige Wasser kosten. Auch Schulrektor Harald Knapp freute sich über den wertvollen Gewinn für die Pfingstbergschule und genoss das kühle Nass aus dem Wasserspender.
( Originaltext aus der „Familie Life“ MVV Mannheim )

Wasserspender MVV_Life_3_2009_S.pdf
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Originaltext von Kerstin Göpel:
Tagebucheintrag eines Regentropfen
Liebes Tagebuch
Vor 10 Jahren fiel ich aus einer Wolke auf den Boden und ich bin jetzt erst unter der Erde im Grundwasser angekommen. 10 Jahre, das muss man sich mal überlegen. Plötzlich wurde ich nach oben gezogen in ein riesiges Becken. Die Menschen nennen es Brunnen. Dann wurde ich über den Beckenrand gestoßen und bin in einem Wasserfall mehrere Meter nach unten gerutscht. Mir pfiff der Wind gerade so um die Ohren. Dadurch wurde ich belüftet und es bildeten sich so eklige braune Flocken. Ich glaube die Menschen nennen diese Eisen- und Manganflocken. Aber die Flocken sind richtig nett, ich habe mich nämlich mit ihnen angefreundet. Doch dann wurden sie durch eine Kiesschicht abgefiltert. Die Kiesschicht wurde anschließend gereinigt und meine neuen Freunde wurden in einem großem Becken gesammelt, zu dem die Menschen Absetzbecken sagen. Zum Schluss wurden sie zum Sondermüll gebracht. Eines Tages kam ein Brief, in dem stand:
,,Lieber Regentropfen,
wir wurden in einem großem Becken gesammelt.
Auf einmal kam ein Auto, das uns mit einem großen
Schlauch abgesaugt und uns zum Sondermüll gebracht hat.
Hier dürfen wir jetzt verrotten. Wir hoffen dir geht es besser.
Deine Eisen- und Manganflocken."
Ich musste weinen, als ich das gelesen habe und jetzt weine ich fast schon wieder.
Aber nun komme ich mal wieder zu mir: Momentan bin ich mit vielen anderen Tropfen in einem Behälter. Hier gibt es drei große Behälter, in denen je 10 Millionen Liter Wasser sind und zwei kleine Behälter, in die je zwei Millionen Liter hineinpassen. Ingesamt sind wir 34 Millionen Liter Wasser und das reicht gerade mal 12-14 Stunden um ganz Mannheim zu versorgen. Unglaublich!!!
Bald werde ich durch eine der vier Pumpen in die Haushalte gepumpt, ich bin schon ganz gespannt, wo ich wohl landen werde.
Bis morgen liebes Tagebuch
Dein Regentropfen









